Im Dienste der Stadt – mehr als 20 Jahre BBVG

Für uns Anlass genug, einmal zurückzuschauen auf das, was wir in den Jahren begleitet und in die Wege geleitet haben. Mit dem chronologischen „Jahresrück-Klick“ möchten wir Sie mitnehmen – auf eine Zeitreise von mehr als 20 Jahren für und im Dienste der Stadt Bielefeld. Wir wünschen Ihnen viel Freude und interessante Einblicke zu unseren geleisteten Tätigkeiten.

2023

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Abschluss der Modernisierungsmaßnahmen an der Stadthalle Bielefeld

Im Jahr 2023 konnte die Zusammenarbeit mit der Firma SYMBIOS Beratungsgesellschaft erfolgreich abgeschlossen werden. Nach einer Überprüfung der technischen und baulichen Belange der Stadthalle Bielefeld und dem angeschlossenen Parkhaus, wurde ab 2018 damit begonnen, die Zukunftsfähigkeit der beiden Objekte zu sichern. Für ein Gesamtvolumen von 6,8 Mio. € wurde in enger Zusammenarbeit mit der Stadthallen Betriebsgesellschaft und der Firma Goldbeck ein Maßnahmenpaket mit über 100 Einzelmaßnahmen entwickelt. Hierbei handelte es sich um Maßnahmen der Gebäudeunterhaltung inkl. Sicherheits- und Brandschutzmaßnahmen sowie um Maßnahmen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Energieeinsparung und Barrierefreiheit.

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Relaunch Logo und Webseite

Nach 22-jährigem Bestehen der Gesellschaft und mehr als 15 Jahren im wesentlich unveränderten Corporate-Design hält die BBVG es für angebracht, sich in zeitgemäßem Erscheinungsbild und Logo zu präsentieren. Neben einem modernen Design stand auch die Anpassung der Webseite im Vordergrund. Ziel war es, eine Aktualisierung der Inhalte und die Einbindung von laufenden Projekten sowie eine benutzerfreundliche Oberfläche zu schaffen.

2022

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Baugebiet Amerkamp

Das beauftragte Planungsbüro hat in den ersten Entwürfen eine Bebauung mit einer dichten Mehrfamilienhausbebauung im Westen vorgesehen. Im östlichen Teil des Plangebietes sind Wohnhöfe zur Bildung von starken Nachbarschaften mit Kettenhäuser vorgesehen. Eine hohe Wohnqualität wird durch eine Landschaftsskulptur, die gleichzeitig als Lärmschutzwall, Spielplatz und Schlittenfahrhügel dient, sowie einem Quartiersplatz erreicht. Weitere wichtige Planungsaspekte für die Aufenthaltsqualität im zukünftigen Wohngebiet sind die Anlage von Grünflächen, der Erhalt des Waldbestandes sowie der Schutz des Oldentruper Baches. Im ehemaligen Haupthaus des Hof Obermeyer soll eine neue Kita mit Familienzentrum entstehen. Zurzeit wird am Abschluss des Bebauungsplanes gearbeitet, so dass die ersten Bagger 2024 rollen könnten.

2021

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Impfzentrum nimmt Betrieb auf

Im Frühjahr 2021 ging das Impfzentrum in der Ausstellungshalle der Stadthalle an den Start. Bereits im November 2020 begannen die Aufbauarbeiten. Die 3.000 m² große Halle bot ideale Voraussetzungen: eine hervorragende Belüftungssituation, zahlreiche und barrierefreie Zugänge – und viel Platz. All das war wichtig, um den Infektionsschutz sicherstellen zu können. Zudem war der Standort sowohl mit dem öffentlichen Nahverkehr als auch per PKW sehr gut zu erreichen. Organisation und Koordination übernahmen die Feuerwehr sowie der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), die für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Etwa 101.000 Menschen wurden im Impfzentrum immunisiert. Um dem Messebetrieb schnellstmöglich die Rückkehr zur Normalität zu ermöglichen, wurde das Impfzentrum im September 2021 auch aufgrund der sinkenden Impfquote geschlossen.

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Hof Herbermann / Gewerbegebiet Senner Straße

Im Jahr 2019 vergrößerte die BBVG ihr Immobilienportfolio mit dem Ankauf des rund 8,2 Hektar umfassenden Hofes Herbermann im Stadtbezirk Senne. Es handelt sich dabei um ein Areal, welches zum Großteil aus unbebauten Flächen, überwiegend Acker und Grünland, besteht. Zielsetzung war es, für diese Flächen ein Bauleitplanverfahren einzuleiten, die Grundstücke zu erschließen und zur gewerblichen Nutzung zu verkaufen. Der Aufstellungsbeschluss erfolgte am 18.06.2021. Das Verfahren befindet sich in Abstimmung mit den Beteiligten. Nördlich, südlich und westlich angrenzend ist bereits eine Gewerbenutzung vorhanden, die mit der Entwicklung der Fläche optimal ergänzt wird.

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BBVG vermarktet Grundstücke nach neuer Baulandstrategie

Durch die zahlreichen inhaltlichen Anforderungen im Rahmen der Baulandstrategie und an die Planung durch die Stadt Bielefeld sind die künftigen Herausforderungen deutlich gestiegen. Die BBVG hat zusammen mit dem Projektmanager Baulandstrategie der Stadt Bielefeld und dem Bauamt zahlreiche Flächen für ihre Eignung analysiert und mit den verschiedenen, im In- und Ausland lebenden Eigentümern Kontakt aufgenommen und bei positiver Rückmeldung Bebauungskonzepte entwickelt. Aktuell laufen zahlreiche Verhandlungen mit Alleineigentümern und Eigentümergruppen.

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Bauplanverfahren Amerkamp gestartet

2019 wurde eine Zusammenarbeit  mit dem Immobilienservicebetrieb (ISB) der Stadt Bielefeld vereinbart, so dass eine Gesamtfläche von 16 Hektar von der BBVG für Wohnbauzwecke entwickelt werden kann. Der Aufstellungsbeschluss für das Bauleitplanverfahren „Amerkamp“ wurde gefasst und die frühzeitige Bürgerbeteiligung sowie die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange durchgeführt. Diverse Gutachten wurden beauftragt. 2020 ist die Planung durch die Ergebnisse der Beteiligung und der Gutachten verfeinert worden, so dass ein Wohngebiet mit potentiellen Neubauflächen von etwa 6,6 Hektar entstehen kann. Durch die vielen abzustimmenden Punkte und die Auswirkungen der Pandemie erreicht das Planverfahren Ende 2021 den Entwurfsstand.

2020

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Stadtbahn-Erweiterungen in Planung

Die Linie 4 soll ausgebaut und um etwa 1,3 km verlängert werden. Auf diese Weise werden das Fachhochschulzentrum sowie das neu entstehende Wohngebiet Grünewaldstraße besser an den ÖPNV angebunden. Zukünftig soll die Linie 4 über den geplanten Hochschulcampus Lange Lage bis zur zukünftigen Endhaltestelle Dürerstraße/Ecke Schloßhofstraße fahren. Im Rahmen der Stadtbahn-Erweiterung werden nordöstlich der aktuellen Endhaltestelle Lohmannshof zwei neue Haltestellen entstehen.

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Anpassung der Vermietung an die Pandemie

Die BBVG als Eigentümerin der Stadthalle Bielefeld, der Ausstellungs- und Veranstaltungshalle sowie des angrenzenden Parkhauses investiert kontinuierlich in die Weiterentwicklung des Kongress- und Eventzentrums und reagiert dabei auch auf die Herausforderungen der  Zukunft. Seit dem ersten Lockdown im März 2020 ist  die Veranstaltungsbranche besonders stark durch die Covid-19-Pandemie betroffen. Das Kongress- und Eventzentrum Stadthalle Bielefeld hat hier sehr schnell mit einer Anpassung der Raumnutzungen, hybriden Veranstaltungsformaten, der Entwicklung von Hygiene- und  Schutzkonzepten auf die Gegebenheiten reagiert.

Bei deutlich eingeschränkter Besucherkapazitäten, konnten dennoch eine Vielzahl gesellschaftlich und  politisch relevanter Veranstaltungen, Prüfungen und Gesellschafterversammlungen im Laufe des Jahres 2020 durchgeführt werden. Die in größten Teilen bereits vernetzte Raumstruktur ermöglichte es, auch Events in hybrider oder – in Zeiten von Veranstaltungsverboten –  sogar in rein virtueller Form umzusetzen.

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Installation multifunktionaler LED-Beleuchtung

Im Rahmen des laufenden, durch die BBVG geführten Modernisierungsprozesses wurden umfangreiche technische und bauliche Maßnahmen in der Stadthalle Bielefeld realisiert. Hauptgewerk war hierbei die  Installation einer multifunktionalen, außerordentlich energieeffizienten LED-Beleuchtung in den Sälen, in  den Umläufen und im Eingangsfoyer. Den nachhaltigen Betrieb der Halle stützen auch Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität, wie das Aufpolstern der fest bestuhlten Emporen in den Sälen, oder zur Erhöhung der Veranstaltungssicherheit, z. B. im Brandschutz oder bei der Energieverteilung. Daneben schützen bauliche Projekte, wie die neue Toranlage am östlichen Haupteingang, Betrieb und Gebäudesubstanz. Auch die einer hohen Abnutzung unterliegenden Bodenbereiche in der Ausstellungshalle und in der Stadthallenküche wurden saniert.

2019

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Ausbau der Hochbahnsteige

Im Rahmen der Barrierefreiheit baut die BBVG Hochbahnsteige, so dass jedem der einfache Zugang zur Stadtbahn ermöglicht wird. Ebenfalls einen großen Beitrag zur barrierefreien Erreichbarkeit der Stadtbahnen leisten die Fahrstühle zu den unterirdischen Haltestellen, die nicht nur vollständig ausgetauscht werden, sondern als neue und moderne Aufzugsanlagen mit der moBiel App verknüpft werden und so unter anderem Informationen zum Fahrstuhlstatus liefern.

Planmäßig sollten Anfang 2021 alle Fahrstühle ausgetauscht worden sein. Bauvorhaben für die Erweiterung des Schienennetzes waren die Verlängerung der Linie 4 ins Dürkopp Tor 6, welche Mitte 2019 fertiggestellt wurde, sowie die Verlängerung der Campus Linie 4 Richtung Babenhausen, welche sich in der Planungsphase befand. Die Verlängerung von rund 250 Metern ins Dürkopp Tor 6 hat neben der besseren Anbindung des Wohnquartiers auch den Zweck, im Störungsfall als Ausweichgleis zu dienen und so zur schnellen Problembehebung beizutragen. Die Endhaltestelle wurde im Juli 2019 zusammen mit dem Oberbürgermeister, der BBVG, moBiel und Vertretern des NWL feierlich eröffnet.

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Baulandstrategie

Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am 11.07.2019 einen Grundsatzbeschluss zur Bielefelder Baulandstrategie gefasst. In Umsetzung dieses Beschlusses ist beabsichtigt, der BBVG zusätzliche neue Aufgaben zu übertragen. Als konkrete Aufgabenstellung an die BBVG ergeben sich:

  • der Erwerb geeigneter Flächen und deren Vorhaltung bis zum Abschluss einer möglichen Bauleitplanung,
  • die Entwicklung der Flächen einschließlich Erschließung und Durchführung dazugehöriger Maßnahmen,
  • die (Vor-) Finanzierung von Erwerb, Entwicklung und Infrastruktur sowie die Veräußerung an Bauwillige.
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Hof Herbermann

2019 erweiterte die BBVG ihr Immobilienportfolio durch den Erwerb des rund 8,2 Hektar großen Hofes Herbermann in Bielefeld-Senne mit dem Zweck der Umsetzung des Beschlusses „aktive Bodenpolitik“ und als Kapitalanlage. Der Flächennutzungsplan wies zu dem Zeitpunkt bereits Gewerbe aus. Landwirtschaftliche Nutzflächen, ein Wohngebäude, Wirtschaftsgebäude und Grünflächen prägen die angekauften Flurstücke.

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Weiterentwicklung des Kongress- und Eventzentrums

Die BBVG als Eigentümerin der Stadthalle Bielefeld, der Ausstellungs- und Veranstaltungshalle sowie des angrenzenden Parkhauses investiert kontinuierlich in die Weiterentwicklung des Veranstaltungszentrums. Sieben Millionen Euro werden bis 2022 in die Immobilie fließen. Das Kongress- und Eventzentrum stellt sich den Herausforderungen der Zukunft und investiert kräftig in energetische, veranstaltungs- und sicherheitstechnische Modernisierungsmaßnahmen. Hierdurch stellt die BBVG sicher, dass die Angebote des Bielefelder Kongresszentrums stets auf dem aktuellsten Stand der Technik sind und die vielfältigen Anforderungen, die sich aus unterschiedlichsten Veranstaltungsformaten ergeben, erfüllen.

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Modernisierung bühnentechnischer Anlagen

Das zweite Jahr der auf insgesamt gut vier Jahre angelegten Modernisierungsphase ist abgeschlossen. Im Laufe des Jahres 2019 wurden die bühnentechnischen Anlagen von Grund auf erneuert, die nunmehr eine deutlich höhere Funktionalität aufweisen. Flexible Hängepunkte in Bühne und Saal, eine Erhöhung der Nutzlasten und eine gemeinsame Steuerung bieten unzählige Möglichkeiten. Die weiteren Investitionen betreffen den Glasfaserausbau und die damit verbundene Realisierung „hybrider“ Kongresse. Ausstellungs- und Veranstaltungshalle bilden seitdem ein digital integriertes Raumkonzept, in dem alle zentralen Datenpunkte über ein Glasfasernetzwerk verbunden sind.

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Ressourcenschonende Umrüstung

Parallel wurden im Rahmen des laufenden, durch die BBVG geführten Modernisierungsprozesses umfangreiche technische und bauliche Maßnahmen in der Stadthalle Bielefeld realisiert. Hauptgewerk war hierbei die Installation einer multifunktionalen, außerordentlich energieeffizienten LED-Beleuchtung in den Sälen, in den Umläufen und im Eingangsfoyer. Den nachhaltigen Betrieb der Halle stützen auch Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität, wie die Aufpolsterung der fest bestuhlten Emporen in den Sälen, oder zur Erhöhung der Veranstaltungssicherheit, z. B. im Brandschutz oder bei der Energieverteilung. Daneben schützen bauliche Projekte, wie die neue Toranlage am östlichen Haupteingang, Betrieb und Gebäudesubstanz. Auch die einer hohen Abnutzung unterliegenden Bodenbereiche in der Ausstellungshalle und in der Stadthallenküche wurden saniert.

2018

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Breipohls Hof fertiggestellt

Nach Fertigstellung der letzten Erschließungsmaßnahmen und Grünanlagen wurden die öffentlichen Flächen an die Stadt Bielefeld übertragen. Damit kam das Projekt Breipohls Hof zum erfolgreichen Abschluss. Mitten im Stadtbezirk Senne schuf die BBVG das moderne Wohngebiet Breipohls Hof, das sich insbesondere durch seine Vielfältigkeit, Grünanlagen mit Spiel- und Sportplätzen sowie eine hervorragende Lage auszeichnet. Die Nähe zum Ortszentrum Senne bietet Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindergärten, Ärzte und Apotheken und garantiert eine wohnortnahe Versorgung. Eine sehr gute verkehrliche Anbindung ist zudem durch den öffentlichen Nahverkehr mit Bus und Sennebahn sowie durch die Autobahnabfahrt Senne sichergestellt. Das Wohngebiet umfasst insgesamt rund 200 Grundstücke, ein Seniorenzentrum, Mehrfamilienhäuser für kostengünstigen Wohnraum sowie rund 37.000m² Grünanlagen. Die von der BBVG errichteten Spiel- und Sportmöglichkeiten machen Breipohls Hof dabei besonders familienfreundlich und unterstützen ein aktives Miteinander der Bewohnerinnen und Bewohner. Die Einbindung von Kunstobjekten in das Wohngebiet setzt zudem besondere gestalterische Akzente und lockert das Straßenbild zusätzlich auf.

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Umfassende Modernisierungen in der Stadthalle

Bereits im Sommer 2018 wurden Umrüstungen der Projektions- und Beleuchtungstechnik und umfangreiche Arbeiten im Bühnenhaus durchgeführt. Sämtliche bauliche und technische Maßnahmen werden im laufenden Betrieb realisiert und stehen unter der besonderen Prämisse einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Umsetzung. Weitgehende Beachtung findet dabei auch die Digitalisierung als zentraler Trend im Eventbusiness. Die Netzwerkstruktur – zentrale Schnittstelle für digitale Angebote – wird stets auf die aktuellsten Trends ausgerichtet. Eine Glasfaserverkabelung zu den wesentlichen Knotenpunkten im Haus garantiert die erforderliche Bandbreite für ein weltweites Live-Streaming von Events.

Renovierung Stadthalle Parkhaus

Auch im angrenzenden Parkhaus wurden zahlreiche Verbesserungen in Angriff genommen. Ein neues Farb- und Lichtkonzept, einhergehend mit neuer energiesparender Beleuchtung und einem strahlenden Innenanstrich, erhöht die Attraktivität. Ebenfalls wurde darüber hinaus neu in die Ladeinfrastruktur investiert.

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Neue Kapitalanlage Hof Obermeyer

2018 erweiterte die BBVG ihren Immobilienbesitz durch den Erwerb des rund 5 Hektar großen ehemaligen Sattelmeierhofes Obermeyer zu Ditzen an der Bechterdisser Straße in Bielefeld-Oldentrup als Kapitalanlage. Landwirtschaftliche Nutzflächen, Wohngebäude und Grünflächen prägen die angekaufte Fläche. Wie zuvor beim Hof Osthus hat die BBVG Teile der Fläche an Bielefelder Landwirte verpachtet und vermietet bestehende Wohnungen sowie Stellplätze. Auch hier war zu diesem Zeitpunkt die zukünftige Nutzung noch offen. Es wurden dazu verschiedene Interessenlagen ausgelotet und unterschiedliche Entwicklungsmöglichkeiten geprüft.

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Ausbau der Stadtbahnanlagen

Durch ihr Engagement stellt die BBVG den Transport der stetig steigenden Anzahl an Fahrgästen (rund 35 Millionen im Jahr 2018) sicher und setzt sich für einen umweltfreundlichen und zukunftsfähigen öffentlichen Nahverkehr in Bielefeld ein. Als aktuelles Bauvorhaben konnte hier die Verlängerung der Linie 4 in das Dürkopp Tor 6 aufgezeigt werden sowie die Verlängerung der Campuslinie Richtung Babenhausen.

2017

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Solion GmbH

Eine erfolgreiche Stadtentwicklung hängt immer auch von der ausreichenden Verfügbarkeit von Wohnraum ab. Die BBVG setzte sich durch ihr Tochterunternehmen – die Solion Beteiligungsgesellschaft mbH – für den Ausbau kostengünstigen Wohnraums für geflüchtete Menschen in Bielefeld ein. Dieser wurde dringend benötigt, da in Bielefeld ein jährlicher Bedarf von über 300 neuen Wohnungen bestand. Um für Entspannung auf dem Wohnungsmarkt zu sorgen, stattete die BBVG ihre Tochtergesellschaft mit dem notwendigen Kapital für den Wohnungsbau aus. Durch die effizienten und erprobten Strukturen der BBVG in Kombination mit der Nutzung städtischer Grundstücke und öffentlicher Fördermittel konnten die Bauvorhaben dabei schnell umgesetzt werden. Seitdem die BBVG die Anteile der Solion Beteiligungsgesellschaft mbH Anfang 2016 von der Stadt übernommen hatte, wurden 64 neue Wohneinheiten an vier Standorten innerhalb des Stadtgebietes geplant, von denen 37 bereits im Januar 2018 fertiggestellt wurden. Die Übergabe von weiteren 27 Wohnungen fand im September 2018 statt.

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Weiterentwicklung des öffentlichen Nahverkehrs

Die BBVG ist Eigentümerin eines Großteils der Stadtbahnanlagen insbesondere der gesamten Tunnelinfrastruktur in Bielefeld. Für den Betrieb der Anlagen hat sie diese an ihre mittelbare Tochtergesellschaft moBiel GmbH verpachtet. Die nachhaltige Weiterentwicklung des öffentlichen Bielefelder Nahverkehrs treibt die BBVG selber aktiv mit Investitionen in den Bestand, Ausbauten und Anschaffungen sowie im Bereich des Projektmanagements voran. Mit ihrer Arbeit verfolgt die BBVG parallel zwei Strategien: Auf der einen Seite investiert sie in die Optimierung des aktuellen Anlagenbestandes. In diesem Rahmen baut die BBVG beispielsweise Hochbahnsteige, um den Bielefelder Stadtbahnverkehr barrierefrei zu gestalten, bereitet das Schienennetz für das Befahren mit den neuen Vamos-Wagen vor und hat neue Ticketautomaten aufgestellt, welche kundenfreundlicher sind und intuitiv von jedermann bedient werden können. Durch ihr Engagement stellt die BBVG den Transport der stetig steigenden Anzahl an Fahrgästen (rund 35 Millionen im Jahr 2017) sicher und setzt sich für einen umweltfreundlichen und zukunftsfähigen öffentlichen Nahverkehr in Bielefeld ein. Auf der anderen Seite wird das bestehende Netz durch Ausbaumaßnahmen wie damals z. B. der Campuslinie erweitert und ergänzt.

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Aktive Bodenpolitik

Der Rat der Stadt Bielefeld hat im September 2017 beschlossen, diese Aktivitäten zu intensivieren und die BBVG beauftragt, aktive Bodenpolitik für die Stadt zu betreiben. Zielsetzung ist der Erwerb, die planungsrechtliche Entwicklung sowie die Erschließung von solchen Flächen, die für Wohnungsbau und gewerbliche Nutzung in Betracht kommen. Das Engagement der BBVG in diesem Bereich ist für die Stadt von besonderer Bedeutung, da einerseits insbesondere Mangel an bezahlbarem Wohnraum im Stadtgebiet herrscht und andererseits im Raum Bielefeld bis 2035 voraussichtlich ein Bedarf an 230 Hektar zusätzlichen Gewerbeflächen besteht. Auch vor dem Hintergrund der dynamischen wirtschaftlichen Entwicklungen in der Zukunft ist es entscheidend für Bielefeld als Wirtschaftsstandort, auf die Bedarfe von Unternehmen eingehen zu  können und moderne Wirtschaftszweige, wie der Biotechnologie und anderen wissenschaftsnahen Branchen, im  Zuge der Entwicklung Bielefelds zu einer Wissenschaftsstadt in der Region zu etablieren.

2016

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Gewerbegebiet Niedermeyers Hof

Am Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Bielefeld unterstützt die BBVG die Stadt durch die Entwicklung neuer Gewerbeflächen und die Veräußerung freier Flächen an interessierte Unternehmen. Im Mai 2012 erwarb die BBVG das sogenannte „Erdbeerfeld“ in Bielefeld Oldentrup und entwickelte es zum heutigen Gewerbegebiet Niedermeyers Hof, in dem 19 Unternehmen weiter expandieren können und rund 800 Arbeitsplätze für Bielefeld gesichert sind bzw. neu gewonnen wurden. Als Eigentümerin der rd. 20 ha neu geschaffenen Gewerbefläche sorgte die BBVG für den Erwerb der Bauflächen und der in unmittelbarer Umgebung liegenden Flächen für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen (rd. 7 ha), die Entwicklung des Konzeptes zur Erschließung und Vermarktung des Gewerbegebietes zusammen mit der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft (WEGE mbH), den Bau der Straßen, der Ver- und Entsorgungsleitungen, des Fuß-/Radweges, der Ausgleichsmaßnahmen sowie die Übernahme der Finanzierung. Insgesamt wurden Projektkosten im zweistelligen Millionenbereich veranschlagt. Der neu entwickelte Standort besitzt eine überdurchschnittliche städtebauliche Qualität mit hochwertigen Betriebsgebäuden und stellt insgesamt einen der besten Bielefelder Gewerbestandorte dar.

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Solion Beteiligungsgesellschaft

Um auf die angespannte Wohnraumsituation u. a. auch durch die Auswirkungen der Flüchtlingszuwanderung zu reagieren, hat der Rat der Stadt Bielefeld im Jahr 2015 beschlossen, möglichst viel neuen Wohnraum zu schaffen. Um effizient längerfristig nutzbaren Wohnraum bereitstellen zu können, sollte mit der Durchführung der Baumaßnahmen einschließlich der Finanzierung neben städtischen Beteiligten wie dem Immobilienservicebetrieb der Stadt Bielefeld (ISB) und der BGW Bielefelder Gesellschaft für Wohnen und Immobiliendienstleistungen mbH auch eine weitere Körperschaft privaten Rechts beauftragt werden. Die Solion Beteiligungsgesellschaft mbH war eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt Bielefeld; zum damaligen Zeitpunkt ohne operatives Geschäft. Die BBVG hat im Jahr 2016 die Anteile der Stadt übernommen und stattete die Gesellschaft zur Realisierung verschiedener Bauvorhaben mit Kapital und der notwendigen Liquidität aus. Die Solion Beteiligungsgesellschaft mbH plante in diesem Zusammenhang Wohnhäuser insbesondere für Flüchtlinge und Asylbewerber. Im Geschäftsjahr 2016 wurde in den Stadtbezirken Brackwede, Jöllenbeck, Mitte und Stieghorst der Bau von sechs Objekten mit insgesamt ca. 6.600 m² Wohnfläche initiiert. Bei der Planung wurde neben der Herstellung von Planungs- und Baurecht auch eine Förderung aus Landesmitteln berücksichtigt. Angestrebter Zeitpunkt der Fertigstellung von ersten Objekten war Januar 2018.

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Modernisierungsmaßnahmen Stadthalle Bielefeld

Die BBVG sorgt durch laufende Investitionen für ein modernes Veranstaltungszentrum. Um einen professionellen Veranstaltungsbetrieb zu garantieren, werden regelmäßig in der veranstaltungsarmen Zeit der Sommerferien Reparatur-, Instandhaltungs- und Erneuerungsmaßnahmen am Gebäude und den technischen Einrichtungen durchgeführt. Sämtliche technische Maßnahmen im Kongress- und Eventzentrum stehen grundsätzlich unter der besonderen Maßgabe von Betriebskostenoptimierung, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

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Energieeffizient und Nachhaltig

Dementsprechend hat sich die Stadthalle Bielefeld auch dem Nachhaltigkeitskodex der Veranstaltungsbranche „fairpflichtet“ angeschlossen sowie sämtliche Abläufe im Rahmen eines Energieaudits analysiert. So konnte im Jahr 2016 das Kerngewerk der in die Jahre gekommenen Zentralkälte saniert werden, die sowohl die Stadthalle als auch die Ausstellungshalle versorgt. Hierdurch sinken die jährlichen Energie-, Wartungs- und Instandhaltungskosten für die Anlagen um 30 bis 40 %.

2015

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Umfangreiche Investitionen in Stadtbahnanlagen

Im Jahr 2015 floss ein Großteil der Investitionen der BBVG in die Stadtbahnanlagen. Die Baumaßnahmen in der Nikolaus-Dürkopp-Straße, die Brandschutzmaßnahmen an Stadtbahnhaltestellen, der Austausch von Zugzielanzeigern und die Sanierung des Betriebsstellenleitsystems stellten dabei die Investitionsschwerpunkte dar. So begann im Sommer 2015 der Umbau der Nikolaus-Dürkopp-Straße für den zukünftigen Einsatz der größeren Vamos-Stadtbahnwagen der Linie 3. Dies war ein wichtiger Schritt zum notwendigen und kontinuierlichen Ausbau des Stadtbahn-Netzes. Die Stadtbahn ist und bleibt das Herzstück des öffentlichen Personennahverkehrs in Bielefeld und war daher auch im Jahr 2016 der Investitionsschwerpunkt der BBVG – wie zum Beispiel die Sanierung der Stadtbahnhaltestelle am Rathaus und Schaffung von barrierefreien Zugängen über Hochbahnsteige.

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Technisches Rathaus in Betrieb genommen

Mit dem Technischen Rathaus ist es gelungen, eine moderne Bausubstanz zu schaffen und gleichzeitig durch Gestalt und Materialität die typischen Merkmale eines 50er Jahre Zeitzeugen zu bewahren. Kernstück des neuen Hauses ist das Atrium, das über alle Geschosse das ehemalige Kreishaus mit dem Neubau verbindet. Preise im Rahmen der Wettbewerbe „Auszeichnung guter Bauten“ und „Deutscher Natursteinpreis 2015“ zeugen auch von der über Bielefeld hinaus wahrgenommenen Qualität des umgesetzten Entwurfs.

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Breipohls Hof - Zweiter Bauabschnitt

Nachdem bereits 110 Grundstücke unterschiedlicher Größe von Bauherren im ersten Bauabschnitt erworben wurden, um dort ihr Eigenheim ohne Architekten- und Bauträgerbindung zu errichten, konnten auch im zweiten Bauabschnitt die verbleibenden 60 Grundstücke erfolgreich an Bauherren verkauft werden. Somit konnten alle Grundstücke bis zum Jahresende 2015 planungsgemäß veräußert werden. Dabei sicherte eine begleitende und kostenlose Qualitätskontrolle die besondere Anforderung an eine nachhaltige, energetische Bauweise. Mit einem Bonuspunktesystem und der Auszahlung einer attraktiven Prämie durch die BBVG wurde der Anreiz zur besonderen nachhaltigen, energetischen Bauweise gefördert. Ferner wurde im Baugebiet Breipohls Hof auf einem 3.600 m² Grundstück ein Seniorenzentrum errichtet. Die als Passivhaus errichtete Einrichtung umfasst 72 Pflege- und 8 Wohngruppenplätze sowie 17 barrierefreie Appartements. Mit dem Bau des Seniorenzentrums setzte der gemeinnützige Träger für die Bürgerinnen und Bürger ein wohnortnahes, gemeinwesenorientiertes Wohn-, Beratungs- und Betreuungskonzept im Stadtbezirk Senne um. Mit der Anlegung der Grünanlagen auf rd. 37.000 m² und dem Endausbau der vorgesehenen Straßen sollten die letzten Erschließungsmaßnahmen in den kommenden zwei Jahren abgeschlossen werden.

25 Jahre Stadthalle

25 Jahre Stadthalle Bielefeld

Im Jahr 2015 feierte sie ihr 25-jähriges Jubiläum: Die Stadthalle Bielefeld präsentiert sich als multifunktionales Kongress- und Veranstaltungszentrum mitten in der Stadt in zentraler Lage am Bielefelder Hauptbahnhof. Mit ihrer optimalen Variabilität und der vielfältigen Nutzungspalette vom Ärztekongress bis zum Rockkonzert gilt sie als „Flaggschiff“ unter den ostwestfälischen Veranstaltungshäusern und konnte sich damit erfolgreich in die Spitze der Kongresszentren Deutschlands einreihen.

2014

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Breipohls Hof - Zweiter Bauabschnitt kurz vor Abschluss

Im Bielefelder Stadtbezirk Senne entstand mit dem Neubaugebiet Breipohls Hof eine moderne Wohnsiedlung, die sich insbesondere durch ihre Heterogenität auszeichnet und somit eine vielfältige Bereicherung des Stadtteils darstellt. Hier wurden zahlreiche Ansprüche an städtischen Raum in Bezug auf Wohnen, Arbeiten und Erholen in Einklang gebracht, die die Attraktivität des Baugebiets fördern. Nachdem auf mehr als 110 Grundstücken unterschiedlicher Größe Bauherren im ersten Bauabschnitt ihr persönliches Domizil errichtet haben, stand auch der seit Mai 2014 in der Vermarktung stehende zweite Bauabschnitt vor dem Abschluss. Weitere 60 Grundstücke standen für die individuelle Bebauung ohne Architekten- und Bauträgerbindung bereit. Die hohe Nachfrage nach Grundstücken führte zu einem zügigen Verkauf der Flächen. Bis zum Jahresende 2015 wurden alle Grundstücke verkauft. Diese Entwicklung versprach somit eine rasche Fertigstellung der gesamten Wohnsiedlung.

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Technisches Rathaus fertiggestellt

Nach einem Architekturwettbewerb im Jahr 2009, einer Planungsphase, in der der Siegerentwurf des Büros Müller Reimann aus Berlin weiterentwickelt wurde und 23 Monaten Bauzeit konnte die BBVG das fertige Technische Rathaus am 25. April 2014 dem Oberbürgermeister Pit Clausen übergeben. Entstanden ist ein funktionales und in energetischer Hinsicht sehr wirtschaftliches Gebäude, das für 600 Mitarbeiter der Stadt Bielefeld fortan als moderne Arbeitsstätte zur Verfügung steht und mit dem das Ziel erreicht wurde, zukünftige Betriebskosten zu sparen.

Durch eine stringente Projektabwicklung gelang es der BBVG abermals, ein großes Planungsvorhaben der Stadt Bielefeld zu realisieren. Das zur Verfügung stehende Budget von 26,5 Mio. € wurde eingehalten und das Gebäude konnte zu dem geplanten Zeitpunkt an seinen Nutzer übergeben werden.

2013

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Zukunft Mobielefeld

Das Eigentum an Grundstücken und Betriebsvorrichtungen für den öffentlichen Personennahverkehr ist explizit Teil des Unternehmensgegenstandes der BBVG. Daraus ableitend erwirbt die Gesellschaft Flächen für den Stadtbahnbau, tritt als Bauherr für Neu- und Umbauten auf und verantwortet die laufende Unterhaltung der Anlagen. Durch besondere Aufwendungen werden die Linien auf dem neuesten Stand der Technik gehalten, so zum Beispiel durch brandschutztechnische Ertüchtigungen der unterirdischen Haltestellen. Für die neue Generation der modernen Stadtbahnwagen, die seit 2011 Teilstrecken befahren, wurden sukzessive die Bahnsteige und Gleisanlagen erweitert. Unter dem Stichwort „Zukunft Mobielefeld” wurde der weitere Ausbau des Stadtbahnnetzes geplant und umgesetzt. Investitionen in diesem Zusammenhang sorgten für die Zukunftsfähigkeit des Bielefelder Nahverkehrs. Die Stadtbahnanlagen sind verpachtet und werden von der moBiel GmbH, einer mittelbaren Beteiligung der BBVG, betrieben.

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Industrie- und Gewerbeflächen Niedermeyers Hof

Nach ersten Grundstücksverkäufen Ende 2013 sollten die daraus resultierenden Bauprojekte namhafter Unternehmen Mitte 2014 fertig gestellt werden. Die weiterhin hohe Nachfrage deckte einen Großteil der Flächen bereits zu diesem Zeitpunkt schon ab. Die BBVG war darüber hinaus auch Eigentümerin weiterer freier Bielefelder Gewerbeflächen. Sie gehörten zum Umlaufvermögen der Gesellschaft mit dem Zweck, eine Weiterveräußerung an interessierte Bielefelder Unternehmen oder Unternehmen aus dem Umland zu realisieren. Jedes Gewerbegebiet hatte dabei seine Vorteile; unternehmensspezifischen Anforderungen konnten bei einem individuellen Flächenzuschnitt Rechnung getragen werden. So konnten Unternehmen aus den verschiedensten Branchen an unterschiedlichen Standorten in Bielefeld angesiedelt werden.

2012

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Rückkauf der Anteile der Stadtwerke Bielefeld GmbH

Der Rückkauf des 49,9 % Anteils der Stadtwerke Bremen an den Stadtwerken Bielefeld wurde vollzogen. In Bielefeld hatten die swb AG und Vertreter der Stadt Bielefeld das Vertragswerk zum Verkauf der Anteile unterzeichnet. Die BBVG erwarb den 49,9 % Anteil für rund 200 Mio. € und ist damit wieder zu 100% Eigentümerin des Energieversorgers. Oberbürgermeister Pit Clausen und swb-Vorstand Torsten Köhne unterzeichneten den Rückkauf-Vertrag.

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BBVG alleiniger Gesellschafter der SWB

Ausgehend von Grundzügen eines möglichen Einigungsszenarios, die das Schiedsgericht unterbreitet hatte, gelang den Parteien letztendlich doch noch eine außergerichtliche Einigung. Anfang Mai 2012 fand durch Unterzeichnung der entsprechenden Verträge mit einem Kaufpreis von annähernd 200 Mio. € dieses langjährige Verfahren einen Abschluss. Der Rat der Stadt entschied, dass der Rückerwerb durch unsere Gesellschaft erfolgen solle. Die BBVG mbH ist seitdem nunmehr alleiniger Gesellschafter der SWB GmbH. Die Finanzierung erfolgte zu etwa einem Viertel aus Eigenmitteln; die verbleibenden Dreiviertel des Kaufpreises wurden je zur Hälfte aus Darlehensmitteln der Stadtwerke Bielefeld GmbH und vom Kapitalmarkt finanziert. Eine wirtschaftliche Belastung unmittelbar für unsere Gesellschaft bzw. mittelbar für unseren Gesellschafter Stadt Bielefeld ergab sich daraus nicht, da der aufzubringende Kapitaldienst nach damaligem Stand ausschließlich aus dem bisher der swb AG zustehenden Gewinnanteil an der Stadtwerke Bielefeld GmbH aufgebracht werden konnte.

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Entwicklung Gewerbegebiet Niedermeyers Hof

Um das Gewerbegebiet Niedermeyers Hof zu entwickeln, übernahm die BBVG nahezu sämtliche Aufgaben und Aufwendungen: den Erwerb der Bauflächen sowie den in unmittelbarer Umgebung liegenden Flächen für Ausgleich- und Ersatzmaßnahmen (rd. 7 ha), die Entwicklung der notwendigen Konzepte für die Erschließung und Vermarktung zusammen mit der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft (WEGE mbH), den Bau der Straßen, Ver- und Entsorgungsleitungen sowie die Übernahme der Finanzierung. Als Eigentümerin der rd. 20 ha neu geschaffenen Gewerbefläche erwartete die BBVG eine angemessene Eigenkapitalrendite für das Projekt, das sich selbst tragen muss. Die Projektkosten wurden mit einer zweistelligen Millionensumme veranschlagt.

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Bauvorhaben technisches Rathaus gestartet

Ab Mai 2012 befand sich das technische Dienstleistungszentrum im Bau. Unter Einbindung des ehemaligen Kreishauses entstand auf der Fläche zwischen August-Bebel-Straße, Viktoria- und Falkstraße eine Kombination aus Alt- und Neubau, in dem die „technischen Ämter“ der Stadtverwaltung zusammengeführt wurden. Die Koordination des Projektes lag bei der BBVG selbst. Für die bauliche Abwicklung wurde bewusst kein Generalunternehmer beauftragt, um über Einzelvergaben auch kleineren und mittelständischen Unternehmen der Region die Gelegenheit zu geben, sich mit Angeboten an den verschiedenen Ausschreibungen zu beteiligen.

2011

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Hochbahnsteig Wellensiekplatz

Um die Haltestelle an die zu erwartende steigende Kundenfrequenz anzupassen, wurde der bestehende Mittelbahnsteig auf 7 m verbreitert. Neben der dafür erforderlichen Gleisverschiebung und Verschwenken der Straße Zehlendorfer Damm wurden auch die integrierten und umliegenden baulichen und technischen Anlagen wie. B. das Hochbahnsteigdach, die Fahrleitung inkl. Masten, das Haltestellenmobiliar und die Überwege am Bahnsteig an die künftige Situation angepasst. Im Zusammenhang mit der Errichtung des Ersatzneubaus (ENUS) auf dem Universitätsgelände musste eine weitere Gleisanlage der Stadtbahnlinie 4 verschoben werden. Da durch diese Bautätigkeiten der Stadtbahnverkehr ohnehin eingeschränkt war, konnte die Gelegenheit genutzt werden, um die bereits länger geplante Wendeanlage für die Uni-Linie zu bauen. Auch in diesen Bauprojekten trat die BBVG als Generalauftraggeber auf und vertrat dabei sowohl die originären Interessen in Bezug auf ihr eigenes Stadtbahnvermögen als auch die der weiteren Kooperationspartner Stadt Bielefeld und Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW.

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Entwicklung neuer Gewerbeflächen

Um die positive wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Bielefeld auch durch eine ausreichende Verfügbarkeit von Gewerbeflächen zu unterstützen, wurde die BBVG in 2011 gebeten, dem absehbaren Mangel an größeren, zusammenhängenden geeigneten Flächen ab 2 – 3 ha durch die zeitnahe Bereitstellung zusätzlicher Flächen für Gewerbe und Industriebetriebe entgegenzuwirken. Die Entwicklung des früheren „Erdbeerfeldes“ in Bielefeld Oldentrup zu dem Gewerbegebiet Niedermeyers Hof nahm damit ihren Anfang. Die in 2011 begonnenen Verhandlungen über den Erwerb von 20,7 ha Bauflächen sowie der in unmittelbarer Umgebung liegenden Flächen für Ausgleich und Ersatzmaßnahmen (7,2 ha) konnten im Mai 2012 erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Im Zusammenhang mit der Entwicklung dieses neuen Gewerbegebietes übernahm die BBVG nahezu sämtliche Aufgaben und Aufwendungen: das heißt, sie kaufte die Grundflächen, entwickelte die notwendigen Konzepte für Erschließung und Vermarktung mit der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft (WEGE), ließ Straßen, Ver- und Entsorgungsleitungen bauen und sorgte für die Finanzierung. Die Projektkosten wurden mit einer zweistelligen Millionensumme veranschlagt.

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Umbau Detmolder Straße abgeschlossen

Wie geplant wurde Mitte April 2011 der Umbau der Detmolder Straße erfolgreich abgeschlossen. Seit dem Frühjahr 2008 war die Detmolder Straße zwischen Niederwall und Otto-Brenner-Straße umgebaut worden. Vorausgegangen waren rund 15 Jahre Planung dieses Projektes. Fahrbahn, Gleisanlagen und Kanalisation wurden dabei vollständig erneuert, Hochbahnsteige für die Stadtbahn errichtet und eine Mitteltrennung auf der Straße gebaut. Im Innenverhältnis wurden alle wesentlichen Entscheidungen mit den beteiligten Fachleuten der Partner besprochen und vorbereitet, das vorhandene Know-how konnte optimal genutzt werden. Seit Beendigung der Hauptarbeiten im April 2011 standen nur noch nachlaufende Restarbeiten aus, diese wurden ohne Beeinträchtigung des Verkehrs bis Juli 2011 fertig gestellt.

2010

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Breipohls Hof - Erster Bauabschnitt abgeschlossen

Südlich des Teutoburger Waldes ist mit dem Baugebiet Breipohls Hof in Bielefeld-Senne eine moderne Siedlung entstanden, die durch ihre Heterogenität sowohl aktuellen als auch zukünftigen Ansprüchen an Bauen und Wohnen Rechnung trägt und den Stadtbezirk vielfältig bereichert. Eine begleitende Qualitätskontrolle sicherte die besonderen Anforderungen an eine nachhaltige, energetische Bauweise. Auf mehr als 100 attraktiven Grundstücken unterschiedlicher Größen konnte jeder Bauherr sein individuelles Traumhaus ohne Architekten und Bauträgerbindung errichten. Als verlässlicher Partner hatte die BBVG dabei das Gesamtinteresse der Siedlung im Blick. Mit der endgültigen Fertigstellung der Straßen, Fuß- und Radwege im ersten Bauabschnitt wurde anschließend begonnen und konnte 2011 abgeschlossen werden. Mit noch besserer Nahverkehrsanbindung konnte der erste Bauabschnitt bald abgeschlossen werden. Es standen nur noch vereinzelte Grundstücke zum Verkauf. Auch die Planungen und Maßnahmen für die Realisierung des zweiten Bauabschnitts wurden initiiert.

Ausstellungshalle

Fertigstellung und Einweihung Ausstellungshalle

Innerhalb von nicht ganz zwei Jahren konnte das Projekt planerisch und baulich umgesetzt werden und blieb damit in dem selbst gesetzten ambitionierten Zeitrahmen. Ein konsequentes Kostenmanagement ermöglichte zudem den Bau der Halle unterhalb des zu Planungsbeginn kalkulierten und beschlossenen Kostendeckels von 14,8 Mio. €. Die BBVG begleitete das Projekt verantwortlich und federführend und finanzierte das Investitionsvolumen. Sie hält die neue Halle in ihrem Eigentum. Die Einweihung der Halle und die formelle Übergabe an die Pächterin Stadthalle Bielefeld Betriebs GmbH wurde am 09. September 2010 gefeiert.

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Stadtbahn Planung Wellensiekplatz

Der sich bereits zu dieser Zeit im Bau befundene Hochschulcampus Nord entstand aus vier einzelnen, orthogonal angeordneten Baufeldern, die durch eine Abfolge von Plätzen und Grünflächen verbunden wurden. Einer dieser Plätze ist der Wellensiekplatz, dessen Bau für den Sommer 2012 geplant wurde und für den die BBVG als Bauherr die Verantwortung übernahm. Die Erschließung der neuen Hochschulgebäude für den öffentlichen Personennahverkehr erfolgte über die bestehende Stadtbahnhaltestelle Wellensiek, die später Teil des Wellensiekplatzes wurde. Um die Haltestelle an die zu erwartende steigende Kundenfrequenz anzupassen, sollte der bestehende Mittelbahnsteig verbreitert werden. Diese Maßnahme zog Gleisverlegungen und Umbauten der technischen Anlagen nach sich. Darüber hinaus wurde die Straße Zehlendorfer Damm verschwenkt. Beide Bauwerke sind räumlich eingebunden in den Wellensiekplatz, der später entstehen sollte. Grundsätzlich lagen die drei Maßnahmen in den einzelnen Verantwortungsbereichen der BBVG, der Stadt Bielefeld sowie des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW. Eine bauliche Umsetzung über einen gesamtverantwortlichen Generalunternehmer für alle Maßnahmen gemeinsam war jedoch wegen der räumlichen Verknüpfung sinnvoll. Nach dem Beispiel des gerade erfolgreich abgeschlossenen Umbaus der Detmolder Straße sollte auch dabei nur ein Generalauftraggeber, die BBVG, im Außenverhältnis auftreten.

2009

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Übernahme Bauprojekt Technisches Rathaus

Die BBVG wurde vom Rat der Stadt Bielefeld im Mai 2009 beauftragt, das Technische Rathaus zu planen und zu bauen. In der Funktion einer Projektgesellschaft übernahm sie damit auch die Verantwortung für die Realisierung dieses komplexen Bauvorhabens. Unter Berücksichtigung eines modernen technischen Standards sowie der aktuellsten energetischen Vorgaben repräsentiert das Gebäudeensemble seitdem eine zukunftsfähige Kommunalverwaltung.

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Ausbau des Stadtbahnnetzes

Die Stadtbahnanlagen sind verpachtet und werden von der moBiel GmbH, einer mittelbaren Beteiligung der BBVG, betrieben. Für die neue Generation der modernen Stadtbahnwagen, die seit 2011 Teilstrecken befahren, wurden aktuell die Bahnsteige und Gleisanlagen erweitert. Unter dem Stichwort „moBiel 2030“ wurde der weitere Ausbau des Stadtbahnnetzes geplant. Investitionen in diesem Zusammenhang sorgten für die Zukunftsfähigkeit des Bielefelder Nahverkehrs, der sich einer über 100-jährigen Tradition erfreut. So ist beispielsweise zu diesem Zeitpunkt die Planung der Erweiterung der Linie 4 zur Erschließung des Hochschulcampus bereits weit fortgeschritten. Die bauliche Umsetzung erfolgte ab 2011. Das finanzielle Engagement der BBVG sicherte die Planungen und deren Realisierung.

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Baubeginn Ausstellungshalle

Die halbkreisförmige Schalenkonstruktion, die von Holzleimbindern getragen wird, sowie der verglaste Südgiebel geben dem Gebäude eine markante Form mit hohem Wiedererkennungswert. Ab März wurde die stützenfreie Halle durch den Generalunternehmer Max Bögl Bauunternehmung errichtet.

2008

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Erschließung des Hochschulcampus

Ein Großteil der Bielefelder Stadtbahnanlagen liegt im Vermögen der BBVG. Vier Stadtbahnlinien sind Teil eines eng geknüpften Netzes des öffentlichen Verkehrs und verbinden mit den Stadtbahnflächen von moBiel insgesamt rund 72 km des Bielefelder Stadtgebiets. Erweiterungen wie zum Beispiel zur Erschließung des geplanten Hochschulcampus wurden geplant.

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Umbau Detmolder Straße gestartet

Die Großbaumaßnahme im Streckenabschnitt zwischen Niederwall und Otto-Brenner-Straße begann im März. Das Vorhaben wurde in sechs Bauabschnitten abgewickelt. Es wurde der gesamte Straßenraum neu erstellt, angefangen von den Kanälen und Versorgungsleitungen im Erdreich, fortgesetzt mit neuen Gehweg-, Fahrbahn-, und Gleisanlagen, abgeschlossen mit zwei neuen Hochbahnsteigen, Fahrleitungs-, Beleuchtungs- und Signalanlagen. Der verbindliche Fertigstellungstermin war der 15. April 2011.

Entwurf der Ausstellungshalle steht

Das Architekturbüro von Gerkan, Marg und Partner entwickelte für den Standort zwischen Stadthalle und Hotel ein architektonisches Gesamtkonzept mit hoher Funktionalität. Kernstück der neuen Halle wurde eine 3.000 m² große, multifunktional nutzbare Veranstaltungsfläche. Zusätzliche Raumangebote im neuen Gebäude bieten eine Galerie mit Anschluss an die Stadthalle und das Hotel sowie das Eingangsfoyer. Das Projekt wurde im Auftrag der BBVG umgesetzt; sie finanzierte das Investitionsvolumen von rund 14,8 Mio. € und übernahm die Halle in ihr Vermögen.

2007

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Erschließung und Vermarktung Ludwig-Erhard-Allee

Durch den Abschluss der Verhandlungen mit einem Logistikdienstleister konnte der Verkauf der größten Gewerbefläche seit 2003 realisiert werden. Die verbleibenden Flächen wurden in dem Gebiet bis 2010 verkauft.

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Ausstellungshalle - Planung und Entwurf

Mit einer Ausstellungshalle als Erweiterungsbau sollte der Standortfaktor Stadthalle für die Stadt Bielefeld und die Wettbewerbsposition der Stadthalle selbst gestärkt werden. Geplant wurde eine Ausstellungshalle von ca. 4.000 m², die auch eine multifunktionale Nutzung zulässt. Die BBVG als Eigentümerin der Stadthalle finanzierte den Erweiterungsbau und nahm ihn in ihr Vermögen auf. Der damalige Zeitplan sah eine Fertigstellung bis 2010 vor. Die Architekten Gerkan, Marg und Partner (GMP), die auch die Stadthalle entworfen haben, wurden mit der Planung beauftragt. Nach der Abstimmung des Vorentwurfes wurde die konkrete Entwurfsplanung als Grundlage für die Ausschreibung erstellt.

2006

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Breipohls Hof - Verkauf erfolgreich gestartet

Die BBVG erwartete aus dem Engagement Breipohls Hof eine dem Kapitalmarkt entsprechende durchschnittliche Rendite; weitere Gewinnerzielungsabsichten bestanden nicht, so dass die Weitergabe der Grundstücke an die Bürger zu attraktiven Preisen möglich war. Bei Erschließung und Vermarktung standen die BGW und die Sparkasse Bielefeld zur Seite. Es wurden mehr als 50 % des 1. Bauabschnitts verkauft.

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Umbau Detmolder Straße

Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes der Stadt Bielefeld mit BBVG, Stadtwerke Bielefeld GmbH, moBiel GmbH, Telekom AG und Unitymedia GmbH sollte die Detmolder Straße zwischen Niederwall und Otto-Brenner-Straße komplett umgestaltet werden (Mitteltrennung der Straße, Umbau der Fahrbahn und Gleisanlagen, Errichtung von Hochbahnsteigen und Erneuerung der Kanalisation und sonstigen Leitungen). Um bei der Neugestaltung möglichst ökonomisch vorgehen zu können und Schnittstellen zu minimieren, trat die BBVG im Außenverhältnis für alle Beteiligten als Generalauftraggeber auf. Die Bauarbeiten begannen im Januar 2008 und wurden im Mai 2011 beendet.

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Erschließung und Vermarktung von Gewerbeflächen

Neben den Flächen zur Wohnbebauung befanden sich Gewerbeflächen im Eigentum der BBVG. Die BBVG finanzierte die Vorhaltung und die Erschließung dieser Flächen. Die WEGE mbH unterstützte die BBVG bei der Erschließung und Vermarktung. Von den ursprünglich übernommenen rund 33 ha wurden bereits 16 ha veräußert.

2005

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Breipohls Hof – erste Bauvorhaben

Die von der BBVG erworbene landwirtschaftliche Fläche von rund 20 ha im Bielefelder Stadtteil Senne wurde überplant und 2005 in dem ersten Bauabschnitt voll erschlossen. 30 Grundstücke wurden umgehend veräußert und die ersten Bauvorhaben realisiert.

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Entwicklung von Gewerbegrundstücken

Auch die Gewerbegrundstücke (ca. 33 ha), die die BBVG von der Wirtschaftsentwicklungs­gesellschaft (WEGE mbH) übernommen hatte, befanden sich nur „auf Zeit“ im Umlaufvermögen der Gesellschaft. Ziel war es, erschlossene Grundstücke für Unternehmen auf den Markt zu bringen und weitere Flächen in einem mittelfristigen Zeitraum für Gewerbeansiedlungen zu erschließen und zu veräußern.

2004

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Breipohls Hof - Erster Spatenstich

In dem Baugebiet Breipohls Hof im Süden Bielefelds begann die Entwicklung einer zukunftsweisenden Siedlung, die sowohl den damals aktuellen als auch zukünftigen Anforderungen des Bauens und Wohnens Rechnung tragen sollte. Der 1. Spatenstich und somit der Beginn der Erschließung und Vermarktung erfolgte am 22. September.

2003

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Übernahme Gewerbeflächen der WEGE GmbH

Auf Veranlassung des Gesellschafters Stadt Bielefeld übernahm die BBVG Ende des Jahres sämtliche Gewerbeflächen (rd. 33 ha) an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet, um sie für Gewerbeansiedlungen zu erschließen und zu veräußern.

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Kooperationsvereinbarungen

Seit dem 31. März regelt eine Management- und Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadthalle Bielefeld Betriebs GmbH, Bielefeld Marketing GmbH und der BBVG den geschäftlichen Rahmen für die Nutzung der beiden größten Bielefelder Hallen der Stadthallen Betriebs GmbH – die Stadthalle und die Seidensticker Halle.

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Modellprojekt Breipohls-Hof

Am 25. Mai wurde eine Rahmenvereinbarung mit der Stadt Bielefeld für die Entwicklung, Erschließung und Vermarktung des Baugebietes Breipohls Hof abgeschlossen. Dazu kaufte die BBVG am 11. November ca. 20 ha landwirtschaftliche Fläche im Bielefelder Süden an.

2002

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Übernahme der Stadthalle Bielefeld

Am 27. August übernahm die BBVG die Stadthalle Bielefeld Betriebs GmbH sowie Anteile an der Kommunalen Beteiligungsgesellschaft RWE Westfalen Weser Ems GmbH. Außerdem ließ die Stadt Bielefeld den Eigenbetrieb Stadthalle mit den Immobilien Stadthalle und Parkhaus als Vermögenswerte in die Gesellschaft einfließen. Am 30. Dezember erfolgte die Übernahme von 51 % der Gesellschaftsanteile an der Bielefeld Marketing GmbH.

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Übertragung von Anlagevermögen

Am 07. Januar wurden die wesentlichen Grundsteine gelegt: die Stadt Bielefeld brachte das Anlagevermögen der Stadtbahn und die Beteiligung an der Stadtwerke Bielefeld GmbH in die neu gegründete Gesellschaft BBVG ein. Gleichzeitig verbuchte die BBVG durch die Veräußerung von 49,9 % der Anteile an der Stadtwerke Bielefeld GmbH an die Stadtwerke Bremen (swb AG) stattliche Vermögenswerte. Das Stammkapital wurde auf 5.000.000 Euro aufgestockt.

2001

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06. November 2001 – Gründung der BBVG als Tochtergesellschaft der Stadt Bielefeld

Hinter der Gründung steckt die Intention der Stadt Bielefeld, ihr städtisches Vermögen und Beteiligungen zu bündeln und stadteigene Gesellschaften unter strategischen und finanztechnischen Gesichtspunkten zu managen.

  • Einbringung der Vermögensgegenstände des BgA Stadtbahn
  • Einbringung der Anteile an der Stadtwerke Bielefeld GmbH (Beteiligungsmanagement)
  • Einbringung Stadtbahntunnelsystem (Vermögensverwaltung)

Hieraus ableitend arbeitet die BBVG in vier Geschäftsfeldern:

  • Halten und Verwalten von Beteiligungen
  • Finanzanlagen
  • Verpachten von Stadtbahnanlagen und Stadthalle
  • Erwerb und Veräußerung von unbebauten Flächen zur Wohn- und Gewerbenutzung